Offenbarung
Was ich heute gelernt habe…
…ist, dass sich die Fundamentaltheologie mit der Offenbarung befasst und damit, wem sich Gott wie und wodurch offenbart hat oder offenbaren wird.
Die Theologie hat diese Offenbarung zur Grundlage. Klingt logisch, ohne Wissen von Gott kein Gott. “Was ich nicht weiß macht mich nicht heiß”. Gott verkündet in seiner Offenbarung seine, und da er der eine und einzige ist, die Wahrheit. Der Glaube des Menschen an diese Wahrheit ist die menschliche Entsprechung zur Offenbarung durch Gott, die in der Heiligen Schrift bezeugt ist.
Im Alten Testament trat Gott als der “Herr der Geschichte” auf. Die erwartete Gottesoffenbarung sollte seine Herrlichkeit allen Völkern enthüllen, bis ans Ende der Erde. Die Apokalyptik befasst sich mit dem durch Gott herbeigeführten Ende der Geschichte, dem die vollkommene Gottesherrschaft folgt.
Im Neuen Testament endlich erfüllt Jesus Christus diese Offenbarungsverheissungen. Er, “Gottes Sohn”, also sein Ebenbild, wird als Höhepunkt der Selbstkundgabe Gottes dargestellt und wahrgenommen. Heil und Unheil hängen vom Glauben an Christus als Offenbarung Gottes ab, der Weg zu Gottes Heil führt also nur über ihn. Kreuzigung und Auferstehen Jesu bezeichnen den Beginn der Verwirklichung der Gottesherrschaft.
Dogmatische Probleme:
Die Interpretation des Alten Testaments von Christus her wird dessen eigentlicher Aussageabsicht nicht gerecht. Außerdem erheben außerhalb Christus weitere Aussagen über Gott Wahrheitsanspruch, das Heil jedoch wird ausschließlich an die Christusoffenbarung gebunden.